Bibelfreizeit 2018

Es war wieder soweit:

Vom 23.03 bis 25.03 haben wir uns wieder auf den Weg nach Nienburg gemacht, in Erwartung auf tolle Gemeinschaft, viele sportliche Aktivitäten und gute Gespräche. Auch dieses Jahr sind wir wieder auf die Freizeit gefahren, um Gott in seinem Wort und im Lobpreis näher zu kommen und die Zeit mit ihm, etwas außerhalb des Alltags, zu genießen. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Am Freitag ab 17 Uhr konnten wir anreisen und die Zimmer wurden bezogen. Danach haben wir zusammen zu Abend gegessen und bald darauf begann der bunte Abend. Jeder von uns war schon vor der Freizeit in Gruppen eingeteilt worden und in den Gruppen wurden dann Beiträge für den bunten Abend vorbereitet. So gab es beispielsweise Beiträge wie Pantomime, Activity, ein Quiz und es wurde ein Video gezeigt. Doch auch danach war der Abend noch lange nicht vorbei, es wurde Billiard, Dart und Tischtennis gespielt, einfach nur geredet oder spazieren gegangen.

Auch am nächsten Tag gab es viel zu erleben. Nach einer Andacht und dem leckeren Frühstück ging es in die Hauskreise (Gruppen in denen man sich gemeinsam über Gottes Wort austauscht), in denen wir über das reden konnten, was uns gerade persönlich beschäftigt. Nach dem Mittagessen, das wir wie alle anderen Mahlzeiten auch, selber gekocht haben, konnten wir die Außenanlage nutzen und das schöne Wetter genießen. Es wurde Fussball, Basketball, Volleyball und Fahne gespielt oder auch einfach ein Mittagsschlaf gemacht. Nach dem Abendessen gab es dann einen Lobpreisabend, an dem wir Gott die Ehre gegeben haben.

Am Sonntag nach dem Frühstück begann dann das große Aufräumen und nach dem Mittagessen konnten wir dann erschöpft, aber fröhlich die Heimreise antreten!

Ich habe von der Freizeit mitgenommen, dass wir dem Volk Israel oft ähnlich sind. Wir lesen
im Alten Testament über das Volk Israel, wie sie von Gott aus der Sklaverei befreit wurden
und wie Manna vom Himmel fiel, damit sie satt werden konnten. Solch große Wunder
vollbrachte Gott und trotzdem beschwerten sich die Israeliten und vertrauten Gott nicht.
Ich konnte die Israeliten oft nicht verstehen und ich habe mich gefragt, wie sie so undankbar
sein können.

Aber dann wurde mir klar, dass ich doch genauso bin! Mir fällt es manchmal
leichter Gott alles aufzulisten was gerade schwierig in meinem Leben ist und dabei vergesse
ich ganz, was er mir jeden Tag schenkt und dass das größte Geschenk ist, dass ich ihm jeden
Tag aufs Neue nah sein darf. Er wartet voller Geduld und mit offenen Armen auf uns, auf
seine geliebten Kinder, die wir alle sein dürfen! Er vergibt uns auch dann, wenn wir Fehler
machen, weil er so voller Güte ist. Ich freue mich darüber, dass sein Wort wahr ist und das er
seine Versprechen immer hält!

Vica